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Energiedialog in Biberach

Konstruktiver Austausch der regionalen Energiewende-Partner

Biberach: Am 27. Juni fand in der Kreishandwerkerschaft Biberach der vom Land geförderte „Energiedialog“ statt. Akteure aus verschiedenen Ausbaugewerken, Politik und Energieversorgung tauschten sich über die Herausforderungen der Energiewende aus. Karl-Josef Maigler, Obermeister der Elektro-Innung Biberach, konnte unter anderem den Landtagsabgeordneten Thomas Dörflinger aus dem Wahlkreis Biberach begrüßen.

Politische Anforderungen
Nicht zuletzt aufgrund der geopolitischen Lage gewinnen die Nutzung von Sonnen- und Windenergie, der Umbau zur Elektromobilität und das Heizen ohne fossile Brennstoffe noch schneller an Bedeutung. Das Klimaschutzgesetz in Baden-Württemberg mit der eingeführten Photovoltaikanlagenpflicht und das Osterpaket der Bundesregierung stellen Ausbaugewerke, Kommunen und Energieversorger ohnehin vor Herausforderungen. Wie diese in der Region bewältigt werden können, war das Leitthema des Energiedialogs in der Kreishandwerkerschaft Biberach.

Wichtiger Austausch
Thomas Zimmermann, stellvertretender Obermeister der Elektro-Innung Biberach, konstatierte, dass es wichtig sei, der Politik und den Versorgungsnetzbetreibern aufzuzeigen, wo der Schuh drücke. Der Austausch sei wichtig, wenn auch spät. Zudem betonte er, dass es bedeutsam sei, weitere Termine in dieser Art lokal stattfinden zu lassen und insofern für eine Fortführung der Kommunikation auf dieser Ebene zu sorgen.
Der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Thomas Dörflinger, betonte, dass die Energiewende nur gelingen könne, wenn alle Akteure der Energiewende regional vernetzt zusammenarbeiten. Das sollte mit dem Energiedialog in Gang gesetzt werden.

Schnellere Installation von neuen Technologien nötig
Beim Energiedialog in Biberach wurden eine ganze Reihe von guten Ansätzen diskutiert und gefunden – so tauschten sich die Akteure vor allem über eine schnellere Installation in der Region von neuen Technologien wie Photovoltaikanlagen mit und ohne Speichertechnologie, Ladeinfrastruktur für E-Mobile und Wärmepumpenanlagen aus.

Energiedialoge - Ein Projekt für die Regionen
Ziel der vom Land Baden-Württemberg geförderten Energiedialoge ist es daher, die konkreten Anforderungen der Energiewende aus Sicht der regionalen Partner zu beleuchten sowie Erfolgsbedingungen und Hindernisse zu identifizieren. Zudem sollen praktische Lösungsansätze und Konzepte entwickelt werden, um die Wertschöpfung in der Region zu halten und damit auch die Finanzkraft der Kommunen und Landkreise zu stärken.

Projektförderung durch das Land
Im Rahmen des Projekts Energiedialog sind in diesem Jahr landesweit bis zu 30 Veranstaltungen in den Regionen geplant. Das Projekt Energiedialog wird aus Landesmitteln finanziert, die der baden-württembergische Landtag beschlossen hat. Als Projektpartner führt der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg die Veranstaltungen über seine Tochtergesellschaft FEU durch. Regionale Partner sind die Elektro- und SHK-Innungen sowie die Kreishandwerkerschaften.

BU: Erfolgreicher Energiedialog in Biberach
Bilder, Quelle: FV EIT BW

Elektro-Innung spricht 30 Junggesellen frei

Sechs Preise und fünf Belobigungen für besonders gute Leistungen

Biberach – Bei der Lossprechungsfeier der Elektro-Innung Biberach erhielten 30 Absolventen als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ihre Gesellenbriefe. Für herausragende Prüfungsleistungen konnten erfreulicherweise sechs Preise und fünf Belobigungen übergeben werden.

„Nichts geht mehr ohne Strom, Innovationszyklen werden immer schneller, Digitalisierung ist das Schlagwort der Stunde“, zeigte sich Anton Buck als Vertreter der Volksbank Ulm-Biberach überzeugt von der Bedeutung und Zukunftsfähigkeit des Elektriker-Gewerks. Prüfungsvorsitzender Bernhard Bogdan und Ausbildungsmeister Franz Luxenhofer von der Kreishandwerkerschaft sprachen allen Lehrbetrieben Dank und Lob aus. Es zeichne das Handwerk aus, Jahr für Jahr vielen jungen Menschen eine interessante Perspektive in den verschiedensten Berufen zu bieten. Sie mahnten die Nachwuchskräfte, dies für sich durch Zielstrebigkeit und gute Leistungen entsprechend zu nutzen.

Der Obermeister der Innung, Karl-Josef Maigler und Thomas Dörflinger, handwerkspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, unterstrichen die Bedeutung der dualen Ausbildung. „Wer die Gesellenprüfung schafft, verdient hohe Anerkennung und hat eine hervorragende Grundlage für sein berufliches Weiterkommen. Damit einher geht aber auch die Verpflichtung, mehr Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und sich entsprechend weiterzubilden“. Renate Granacher-Buroh, Schulleiterin der Karl-Arnold-Schule ermunterte die jungen Männer: „Bleiben Sie neugierig und offen, zeigen Sie Mut für neue Ideen und Wege! Sie haben Ihre Zukunft in den Händen und im Kopf.“

Einige der Nachwuchskräfte zeigten, dass sie ihr Fach besonders gut beherrschen. Preise erhielten deshalb Tobias Böttle (Ausbildungsbetrieb AHT, Obermarchtal), Julian Egle, Patrick Fink und Patrick Moll (Held, Erlenmoos), Marco Bohner (Rehm, Oggelshausen) sowie Patrick Ernle (Schneider, Kißlegg). Belobigungen gingen an: Andreas Pieper (Förderer, Biberach), Michael Schulz (Mayerföls, Bad Schussenried), Hannes Kettnaker und Jeremias Sporleder (Rehm, Oggelshausen) sowie Marvin Lissolo (Rittelmann, Schemmerhofen).

Alle Junggesellen fanden anerkennende Worte für die während der letzten drei Jahre erhaltene Unterstützung. Ob im Elternhaus, in den Ausbildungsbetrieben, der Schule oder in der überbetrieblichen Ausbildung der Kreishandwerkerschaft: „Obwohl es nicht immer leicht mit uns war, stets hat das Motto „Fördern und Fordern“ im positiven Sinn im Vordergrund gestanden“.

Die erfolgreichen Junggesellen

Tobias Böttle (Ausbildungsbetrieb AHT, Obermarchtal), Daniel Engel, Marcel Kulzer und Tobias Lamprecht (Baur, Laupheim), Robin Hodak (Braun, Mietingen), Maik Thaluß (Brodbeck & Kimmich, Biberach), Ibrahim Ovayolu (Endlichhofer, Achstetten), Lukas Wirth (Ernle, Bad Wurzach), Andreas Pieper (Förderer, Biberach), Julian Egle, Patrick Fink, Patrick Moll und Stefan Wiest (Held, Erlenmoos), Luca Schuler (Lemmle, Ingoldingen), Tomasz Reusch (Maucher, Eberhardzell), Finn Dangel, Japhet Lübcke und Michael Schulz (Mayerföls, Bad Schussenried), Tobias Müller (Müller, Hayingen), Peter Schifferdecker (Osswald, Laupheim), Marco Bohner, Hannes Kettnaker, Jeremias Sporleder, Tom Stoiber, Lukas Strohm und Lukas Traub (Rehm, Oggelshausen), Florian Geiselhart (Reiter, Biberach), Marvin Lissolo (Rittelmann, Schemmerhofen), Patrick Ernle (Schneider, Kißlegg) sowie Jonas Petschulat (Winkler, Uttenweiler).

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