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29.07.2022

Energiedialog Heilbronn pusht Kooperationen

Ende Juli fand der sechste von landesweit bis zu 30 Energiedialogen statt.

Bild: FV EIT BW

Neben dem E-Handwerk und dessen Verbandsspitze waren auch eine Landtagsabgeordnete, konstruktive Energieversorger und gleich drei Zimmererbetriebe vertreten.

Ralf Rothenburger, Obermeister der Elektro-Innung Heilbronn-Hohenlohe und Kreishandwerksmeister begrüßte in der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft Heilbronn neben Fachverbandspräsident Thomas Bürkle auch die Landtagsabgeordnete Gudula Achterberg (Grüne) sowie Vertreter des Handwerks und der Energieversorgung.

Engagierte Teilnehmende
Bürkle, der das Projekt gemeinsam mit dem Baden-Württembergischen Handwerkstag und Landtagsvertretern angestoßen hat, war es nach der einführenden Präsentation des Moderators Dirk Zoller auch vorbehalten, die Zusammenhänge und Notwendigkeit der regionalen Energiedialoge zu erläutern. Die rege diskutierenden Teilnehmenden nahmen die Impulse interessiert auf und brachten sich auf Basis ihrer unterschiedlichen praktischen Erfahrungen und Perspektiven durch die Bank konstruktiv ein.

Hohen Zielen mit Kooperationen begegnen
Von der Notwendigkeit und den Herausforderungen des gesellschaftlichen Energie-Umbaus muss ohnehin keiner der handelnden Energiedialogpartner überzeugt werden. Dennoch startete auch der Heilbronner Energiedialog mit einer Darstellung der klimapolitischen Zielsetzungen auf EU-, Bundes- und Landesebene. Bei der zentralen Frage, wie diese unter Beachtung der regionalen Erfolgsbedingungen und etwaigen Hemmnissen umgesetzt werden können, brachten Bürkle und andere Teilnehmende insbesondere Kooperationen ins Spiel.

Verstetigung des Energiedialogs
Auch die anwesenden Zimmerbetriebe zeigten sich an fachlichem Input aus dem Elektrohandwerk und einer vertieften Zusammenarbeit der beiden Gewerke im Bereich der Photovoltaik sehr interessiert. Gastgeber Rothenburger und der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Roland Müller nahmen diesen Ball gerne auf und werden mit dem Ziel einer noch besseren Vernetzung der handelnden Akteure den Energiedialog in Heilbronn verstetigen.

Anmeldeverfahren verschlanken
Einigkeit bestand auch darin, dass man dem Handwerk als Macher der Energiewende dessen praktische Umsetzung leichter machen müsse, statt die Betriebe mit immer noch mehr umweltpolitischen Zielvorgaben, insbesondere aber zu viel bürokratischem Aufwand wie beispielsweise bei der Anmeldung von Photovoltaik-Anlagen zu belasten. Bürkle lobte in diesem Zusammenhang die handelnden Akteure eines Energieversorgers, der ein digitales Anmeldetool entwickelt hat, welches nun allerdings auch noch frei geschaltet werden müsse.

Projektförderung durch das Land
Im Rahmen des Projekts Energiedialog sind in diesem Jahr landesweit bis zu 30 Veranstaltungen in den Regionen geplant. Das Projekt Energiedialog wird aus Landesmitteln finanziert, die der baden-württembergische Landtag beschlossen hat. Als Projektpartner führt der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg die Veranstaltungen über seine Tochtergesellschaft FEU durch. Regionale Partner sind die Elektro- und SHK-Innungen sowie die Kreishandwerkerschaften.

Ansprechpartner

Berater Bildung / Unternehmensführung
Steffen Ellinger

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